Kinder
Gerichtliche Vormundschaft des Gerichts
Gerichtliches Vormundschaftsverfahren ist der Begriff für ein Gerichtsverfahren, in dem das Gericht der Vormund eines Kindes wird. Das Gericht wird tatsächlich gesetzlicher Vertreter eines solchen Kindes.
In Fällen mit einem internationalen Aspekt, in denen es Streitigkeiten um die Kinder gibt, ist es gelegentlich ratsam, für deren Schutz ein gerichtliches Vormundschaftsverfahren in Gang zu setzen. Gerichtliche Vormundschaftsverfahren können von einer Person initiiert werden, die eine Verbindung zu dem Kind hat, ohne daß die Erlaubnis des Gerichts eingeholt werden muss. Besonders in Fällen, in denen die einzigen Personen, die elterliche Verantwortung haben, die Eltern sind und das Kind sich im Konflikt mit den Eltern befindet, kann es angemessener sein, einen gerichtlichen Vormundschaftsprozess einzuleiten, so daß die elterliche Verantwortung auf das Gericht übertragen werden kann.
In Fällen, in denen ein Kind rechtswidrig in eine andere Jurisdiktion gebracht wurde, und eine Verfügung über seine Rückkehr getroffen wurde, gibt es oft die Überlegung, daß eine Vormundschaft des obersten Zivilgerichts (High Court) in dem Land, in das das Kind gebracht wurde, größeres Gewicht trägt, als eine Verfügung, die in einem anderen Verfahren getroffen wurde.
Wenn Sie eine Beratung oder weitere Informationen über Vormundschaft wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Anne-Marie Hutchinson OBE
Helen Kings
Carolina Marín Pedreño
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